Studie zur Sichtbarkeit von Webseiten

01.08.2013

In Zusammenarbeit mit Dr. Olivier Blattmann von der Schweizer Internetagentur iQual analysiert Maik Benske, Geschäftführer der Xovi GmbH die 10.000 Domains sichtbarsten Domains aus Österreich, Deutschland der Schweiz innerhalb der Google Suchergebnisse im Hinblick auf Qualität, Server-Standorte und anderen Faktoren.

In ihrer gemeinsamen Analyse gehen Dr. Olivier Blattmann und Maik Benske der Frage nach, wie homogen Sichtbarkeit innerhalb des D-A-CH-Raumes verteilt ist, deutet doch bereits die Rede von einem D-A-CH-Raum auf ein Maß an Homogenität hin, welches es zu hinterfragen gilt.

Eingeleitet wird die Analyse mit qualitativen Beschreibungen diverser Einzelphänomene, die Verschiedenheit auf diversen Sektoren wie Umfang, Popularität und intellektueller Aufbereitung der SEO-Szenen illustrieren sollen.
Nachfolgend beginnt die empirische Validierung und Differenzierung gemachter Erfahrungen anhand der Top 10.000 Domains Deutschlands, Österreichs und der Schweiz innerhalb Googles.

Das Ergebnis ist eindeutig: Der D-A-CH-Raum ist keineswegs der Art homogen, wie leider zu oft suggeriert wird. Viel mehr finden sich diverse Eigenheiten eines jeden der drei Märkte die in ihrer Gesamtheit – so viel sei an dieser Stelle bereits verraten – auf eine gewisse Vorreiterrolle Deutschlands in Sachen Online Marketing schließen lassen.

Die umfangreiche Studie finden Sie in voller Länge in der aktuellen Ausgabe Nummer 20 der Website Boosting.

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  • Sicher kommts auch auf die Domainendung an. Während in Deutschland .de-Domains besser gelistet sind, haben in Österreich die .at-Domains bessere Platzierungen. Darüber hinaus ist aber auch noch einiges andere Länderabhängig.

    • Genau das – Es gibt einfach eine ganze Menge möglicher Unterschiede, die zu bedenken sind. Die länderspezifischen Top-Level-Domains sind beispielhaft zu nennen.
      ABER die Krux an der Sache ist, dass die Betrachtung in der Website Boosting nicht primär technisch (wie eben die TLD) ausgerichtet ist. Das würde definitiv nicht weit genug gehen, also um das Phänomen zu erfassen.
      ALSO rein schauen und die weiteren Dimensionen in den Blick bekommen :)

  • Ich habe die Ausgabe von Website Boosting hier. Ist wie immer sehr lesenswert!

    • Na dann hoffe ich, dass Sie auch bei der Online Marketing Konferenz in Bern war denn die war zwar nicht lesen-, aber doch sehr sehenswert und verfolgte das Thema natürlich schon allein wegen der anschließenden Podiumsdiskussion noch einmal detaillierter, wie schon das Impulsreferat von Herrn Dr. Blattmann für sich ein Erlebnis war :)

  • Viele Webkataloge in denen ich mich eingetragen habe führen die Bezeichnung D-A-CH um eben auch den Eindruck eines homogenen Bereiches vorzugauckeln. Wenn ich mich aber in Österreich oder der Schweiz in den Branchenbüchern eintragen will, akzeptieren diese teilweise keine .de Endung oder die deutsche PLZ. Also so homogen ist es dann nun doch nicht, zumal einige ihre Seiten „patriotisch“ suchen, also Domains mit der ländereigenen Endung bevorzugen.

    • Schöne Beobachtung – danke für die Ergänzung :)
      Vielleicht kommen mit der Zeit ja noch ein paar mehr dieser Praxisbeispiele!

  • Die Sichtbarkeit einer Webseite hängt aber auch stark von den indizierten Unterseiten ab, die zu bestimmten Keywords ranken.

    • Ich würde dem in seiner Allgemeinheit widersprechen. Warum? Weil es am Ende auf die Keywords ankommt, da über diese ja eine Positionierung innerhalb eines Umfeldes erfolgt und dieses Umfeld wiederum kann hoch kompetetiv sein oder nicht.
      … weiterhin geht es letztlich in diesem Artikel gar nicht so sehr darum, was Sichtbarkeit einer einzelnen Weibseite ist, sondern was es mit der Sichtbarkeitsverteilung international auf sich hat – also eine ganz andere Betrachtungsebene.