Die 8 besten Social Media Plugins für Deinen Blog

05.01.2016

Der (oder das, wie man möchte) Blog stellt in vielen Social Media-Strategien das zentrale Kernelement dar. Und das ist auch gut so. Denn der Blog gehört zum digitalen Eigentum des Unternehmens, im Gegensatz zu Auftritten auf Drittplattformen, die nicht der eigenen Kontrollsphäre unterliegen.

Doch was nützt ein Blog, den niemand liest? Einfach nur einen Artikel ins Netz stellen, bringt nicht viel. Traffic muss her. Besucher sind für einen Blog der Treibstoff, der ihn am Leben hält. Durch Social Media Portale wie Facebook, Twitter und Co. erzielst Du mit den entsprechenden Kniffen eine große Reichweite. Damit das funktioniert, solltest du in deinem Blog alle Möglichkeiten für eine höhere Reichweite ausnutzen. Viele davon lassen sich schnell und einfach per Plugin abhaken.

Nutze jetzt die 8 besten Social Media Plugins, um Deine Besucher in Shares, Likes, Tweets und Sales umzuwandeln. Erweitere Deine Blog und hole das Maximum aus Deinem Content heraus. Noch eine kurze Warnung vorab: Zu viele Plugins tun deinem Blog nicht gut. Sie verschlechtern die Ladezeit, blähen den Quellcode auf und können im Extremfall sogar zusätzliche Sicherheitsrisiken schaffen. Wenn du also die Möglichkeit hast, Funktionen „hardzucoden“ (also die Funktionen direkt in die Blogsoftware zu programmieren oder programmieren zu lassen), mache das. Verzichte auf so viele Plugins wie möglich. Und dann pick dir die raus, die dir einen wirklichen Mehrwert bringen. Wenn du aus den nun folgenden 8 Plugins die 2-3 für dich wichtigsten verwendest, bist du schon auf einem sehr guten Weg.

Social Media Plugin Nr. 1 – Click to Tweet

Click to Tweet ist ein sehr einfaches, aber effektives Plugin. Du bist damit in der Lage, Deinen Content um wirksame Zitate, Sprüche oder Short-News aufzuwerten. So erzeugst Du einerseits optische Spots, die ins Auge fallen und gibst Deinen Besuchern andererseits die Möglichkeit, Dein Zitat mit nur einem Klick zu tweeten.

Seo-Deutsche-Bahn

Die Installation ist simpel. Die Tweet Boxen werden per Shortcode oder direkt über den Texteditor von WordPress eingefügt. Du kannst einen kurzen Satz definieren, der dann den Inhalt des Tweets darstellt. Automatisch werden dann noch dein Twitter-Name und der Link zum Blogbeitrag angefügt.

Tipp: Baue Hashtags direkt in den Satz ein oder hänge sie dem Satz an. Das kann bei Twitter für mehr Aufmerksamkeit und Reichweite sorgen.

Zum Plugin: https://wordpress.org/plugins/click-to-tweet-by-todaymade/

Social Media Plugin Nr. 2 – Easy Social Share Buttons

Wenn Du keine Lust auf die Standard Like- und Share-Buttons hast, die uns die sozialen Netzwerke zur Verfügung stellen (zum Beispiel weil sie hässlich, uneinheitlich und unflexibel sind), dann solltest du unbedingt mal einen Blick auf die Easy Social Share Buttons werfen. Mit diesem Plugin für WordPress kannst Du spielend leicht dafür sorgen, dass die Leser die Social Buttons auf keinen Fall übersehen und garantiert jede wichtige Social Media Plattform vorfinden.

easy-social-share

Schön an diesem Plugin ist, dass es nicht nur die optisch sehr gut aussieht und die Möglichkeit zur Verbreitung Deiner Inhalte bereitstellt, sondern gleichzeitig auch Statistiken und Klickzahlen liefern, einen Fancounter beinhaltet und sehr flexibel im Aufbau ist. So kannst du zum Beispiel neben den Buttons noch die Gesamtzahl der Shares über alle Netzwerke hinweg anzeigen lassen.

Easy Social Share Buttons enthält eine enorme Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten und die größtmögliche Auswahl an Social Networks – inklusive XING und WhatsApp. Die Buttons sind so programmiert, dass sie die Ladezeit des Blogs nicht zu stark belasten. Und es sind Templates für verschiedene Formen der Buttons enthalten, z.B. unter/über dem Content, als Sticky Sidebar oder Pop Up. Was will man mehr…

Leider gibt es das Plugin nicht umsonst. Aber für unter 20 Euro kann man die Buttons dafür auf beliebig vielen WordPress-Installationen einsetzen. Eine gute Investition:

Zum Plugin:http://codecanyon.net/item/easy-social-share-buttons-for-wordpress/6394476

Social Media Plugin Nr. 3 – Shariff for WordPress

Eine einfachere Alternative aus deutschem Haus mit einem entscheidenden Vorteil: Bei diesem Plugin wurde wieder einmal alles richtig gemacht. Im Gegensatz zu anderen Social Media Plugins für WordPress, werden bei Shariff keinerlei Daten von den Socialen Netzwerken abgegriffen bzw. an die Social Networks gesendet. Damit entspricht das Plugin deutschem Datenschutzrecht, was für viele Unternehmen ein entscheidendes Argument darstellt. Programmiert wurde es in Kooperation von c´t und Heise Online (tatsächlich ist Shariff das Nachfolgeplugin der bekannten 2-Klick-Lösung, die sich mangels Nutzerfreundlichkeit und wirksamen Datenschutz nicht durchsetzen konnte).

xovi-hallo-welt

Der Besucher einer Seite bekommt bei Seiten, die Shariff for WordPress nutzen keine Like Buttons zu sehen. Er kann den Beitrag lediglich teilen, was aber meist ohnehin die sinnvollere Funktion ist. Dabei werden dank der Open Graph Tag Funktion alle wichtigen Inhalte mit an das jeweilige Netzwerk übergeben.
Shariff for WordPress überzeugt durch viele verschiedene Templates. Die Buttons lassen sich individuell anpassen und sehr einfach an der gewünschten Stelle im Blog einbauen.

Zum Plugin: https://wordpress.org/plugins/shariff-sharing/

Social Media Plugin Nr. 4 – Yoast SEO

Das WordPress SEO-Plugin von Yoast ist eigentlich kein Social Media-Plugin, sondern, wie der Name schon verrät, zur Verbesserung der Suchmaschinenoptimierung gedacht. Es beinhaltet aber eine wichtige Funktion, die Social Media Marketer beachten sollten: Für jeden Blogbeitrag können die Open Graph-Tags und Twitter Cards definiert werden. Das ist insbesondere für diejenigen wichtig, die kein Share-Buttons-Plugin verwenden, das diese Funktion bereits enthält.

Die Open Graph-Tags geben an, wie ein Share bei Facebook und einigen anderen großen Social Networks aussieht. Man kann den Titel, den Beschreibungstext und das Vorschaubild definieren. Standardmäßig generiert Yoast Titel und Beschreibung aus dem SEO-Title und der Meta-Description. Häufig will man aber für einen Facebook-Share einen anderen Titel oder eine andere Beschreibung wählen wie die, die man Google anbietet. Das lässt sich mittels den Open Graph Tags regeln.

Vor allem dem Bild kommt eine hohe Bedeutung zu, den es entscheidet darüber, ob der Share im Newsfeed auffällt, Vertrauen und Neugier erweckt und so letztlich einen Klick produziert – oder eben nicht.
Die Open Graph-Tags ziehen sich neben Facebook auch LinkedIn, XING und einige andere Netzwerke. Lediglich Twitter hat eine eigene Funktion, die Twitter Cards. Aber auch die kann man über das Yoast-Plugin einstellen.

Yoast-seo

Zum Plugin:https://de.wordpress.org/plugins/wordpress-seo/

Social Media Plugin Nr. 5 – Sumome: Der Highlighter

Der Highlighter ist ein ganz besonderes Plugin. Viele Menschen markieren beim Lesen eines Artikels die Zeile oder den Satz den sie gerade lesen, mit der Maus. Ich selbst erwische mich auch regelmäßig dabei. Mit dem Hightlighter von Sumome steht Dir ein Social Media Plugin zur Verfügung, das genau diesen Effekt ausnutzt.

Wenn ein Teil des Textes vom Leser markiert wird, öffnet sich automatisch ein kleines Fensterchen, das zum Twittern oder Sharen des Abschnitts inklusive Link zum Artikel einlädt.
Tweet-share

Gerade kurze, knackige Sätze, Zitate oder Überschriften werden gern auf diese Weise geshared. Einfach das Plugin einbauen, schon öffnet sich bei jedem Markieren das Fenster und mit etwas Glück geht die Nachricht um die Welt.
Für die Pros unter Euch, gibt es auch eine Pro Version. Hier lassen sich sehr viele Feinheiten einstellen, wie zum Beispiel die Farbe und Größe der Share Buttons und vieles mehr. Für einen modernen Blog, der eine möglichst große Reichweite erzielen möchte, ist der Highlighter ein Muss.

Zum Plugin: https://sumome.com/app/highlighter

Social Media Plugin Nr. 6 – jQuery Pin It Button For Images

Natürlich geht es bei einem Blog nicht immer nur um die Texte. Auch die Bilder werden gerne von den Besuchern geteilt und anderen weiterempfohlen. Nichts eignet sich hierfür besser als Pinterest. Millionen Menschen besuchen die Plattform regelmäßig, um interessante Bilder zu finden bzw. zu eigene posten.

pin-it

Mit dem Social Media Plugin jQuery Pin It Button For Images kannst du ganz leicht eine Lösung in denen Blog integrieren, die über jedes Bild des gewünschten Beitrages einen Pinterest Pin It Button legt. So haben Deine Besucher die Möglichkeit, auch Grafiken und Fotos schnell zu verteilen.
Das Plugin ist kostenlos und kann mit einem Klick heruntergeladen werden, da es in der WordPress Plugin Datenbank verfügbar ist. Zusätzlich zur Pin It Funktion, werden die Bilder bei einem Mouseover auch noch hervorgehoben.

Zum Plugin: https://de.wordpress.org/plugins/jquery-pin-it-button-for-images/

Social Media Plugin Nr. 7 – Exit Intent Popup mit Page Plugin

Was immer noch sehr gut funktioniert, sind Exit Intent Popup Plugins. Damit ist der Blog quasi automatisch in der Lage zu erkennen, ob ein Besucher die Intention (Absicht) hat, die Seite wieder zu verlassen. Üblicherweise wird die Aktion dann ausgelöst, wenn der Besucher mit dem Maus nach oben Richtung „Schließen-Button“ fährt. Sobald er seinen Mauszeiger nach oben und aus der Seite herausbewegt, öffnet sich ein Layer, der die gewünschte Botschaft enthält.

fwp-shop
Bild: www.fwpshop.org

Mit dem Exit Intent Popup Plugin lassen sich dann beispielsweise Werbebotschaften einblenden, aber auch ein Facebook Page Plugin. Hier kann der Besucher dann direkt Fan der Facebook-Fanpage werden und sieht, je nach Einstellung, sogar einige seiner Freunde, die bereits Fan sind.

Die eigentliche Seite wird dabei abgedunkelt, sodass die Oberfläche des Popups sofort ins Auge fällt. Das bedeutet maximale Aufmerksamkeit bei den Lesern.

Solche Popups sind natürlich ein Dampfhammer und sollten sparsam eingesetzt werden. Die Exit Intent-Version ist noch die zurückhaltendste Version, weil der Benutzer ohnehin schon wieder gehen wollte und nicht mitten im Besuch der Website genervt wird. Trotzdem sollte so ein Popup nur einmal in einem bestimmten Zeitraum ausgelöst werden. Außerdem empfiehlt es sich, die Absprungrate und das Feedback der Besucher gut im Auge zu behalten.

Zur Realisierung einer Exit Intent Popups zur Fangenerierung eignet sich prinzipiell jede Exit Intent-Lösung, deren Layer frei definiert werden kann. Ein beliebtes Beispiel ist Popupally, das es sowohl in einer kostenlosen als auch einer kostenpflichtigen Version gibt:

Zum Plugin: https://de.wordpress.org/plugins/popupally/

Social Media Plugin Nr. 8 – OnePress Social Locker

Wenn Du deinen Lesern hochwertige Inhalte zur Verfügung stellst und dafür gerne ein Like für den Artikel oder sogar die gesamte Fanpage bekommen möchtest, solltest Du einen Social Locker verwenden. Mit diesem Social Media Plugin bist Du in der Lage, bestimmte Inhalte bzw. Bereiche Deines Blogs nur anzuteasern, um dann ein Tweet, Share, Like oder Pin It abzugreifen.
content-seo

Möchte der Besucher den gesamten Artikel lesen oder an einem Gewinnspiel teilnehmen, muss er eine Social Media Aktion durchführen, die Du festlegen kannst. Das ist sehr praktisch, wenn Du zwar viele Leser hast, diese aber etwas „Like-faul“ sind. Funktioniert allerdings nur in Verbindung mit wirklich hochwertigen Inhalten (bzw. bei Gewinnspielen sehr attraktiven Preisen), die es auch wirklich wert sind, geliked zu werden. Gut geeignet sind da zum Beispiel Zusatz-Downloads zu Blogbeiträgen (z.B. ein Blogbeitrag über eine bestimmte Berechnungsmethode und als Zusatz-Content ein Spreadsheet mit den fertigen Formeln).
Übrigens lassen sich mit solchen Social Locker-Plugins auch immer noch Fangates durchführen, wie es sie früher bei Facebook gab. Wie das funktioniert, habe ich hier beschrieben.

OnePress Social Locker gibt es als kostenlose Version sowie als Profi-Version für 25 Dollar. Die Profi-Version bietet mehr Buttons, mehr Gestaltungsmöglichkeiten und mehr Optionen.

Zum Plugin: https://de.wordpress.org/plugins/social-locker/

Fazit: Mit Social Media Plugins zu mehr Reichweite

Du siehst also, dass Du mit den richtigen Plugins und dem entsprechenden Setup der Seite eine Menge bewegen kannst. Die Verbreitung auf Social Media Seiten wie Facebook, Twitter, Google+ und Pinterest ist immens wichtig, wenn Du dir eine treue Leserschaft aufbauen möchtest, die innerhalb kurzer Zeit über neue Artikel auf Deiner Seite informiert wird.

Diesen Beitrag teilen

  • Leonie

    Interessante Übersicht. Einige Plugins sind mir komplett neu.

  • Andi

    Super Beitrag, den SumoMe Highlighter kann ich nur empfehlen! Den Social Locker werd ich mir auf jeden Fall mal ansehen

  • Hallo Felix,
    vielen Dank für den tollen Beitrag.
    Den Social Locker werden wir bei uns einbauen!

  • Dennis

    Heyho,

    darf man auch was empfehlen? Wenn ja, dann empfehle ich persönlich Blog2Social. Das Plugin habe ich nämlich auf meinem Blog eingebaut und finde es um ehrlich zu sein überragend. Einfacher und schneller kann man Blogbeiträge nicht individuell aufbereiten, zeitlich vorplanen und raussenden.

    Viele Grüße
    Dennis

  • Harald

    Interessante Zusammenstellung.
    Wie steht es denn mit dem deutschen Datenschutzrecht bei dem Social Locker Plugin?