Noch ein Stück näher an den User – WhatsApp macht’s möglich

Whatsapp

19.07.2016

So setzen Sie WhatsApp für sich ein!

Meine erste Englischlehrerin hat mich mit einem Satz sehr geprägt: „Du lernst am besten durch die Hand in den Kopf.“ Okay, das bezog sich aufs Vokabeln lernen, aber mittlerweile passt dieser Satz auch in unsere digitale Welt. In der Hand hält man heute seltener den Stift, um Vokabeln zu pauken, sondern eher sein Smartphone. Und genau durch dieses Medium lernen wir heute. Dazu schließt sich das Buzz-Word „Mobile first“ perfekt an. Nach Googles Mobilegeddon sollte sich „mobile first“ fest in unseren Köpfen verankert haben.

Ein toller Weg, die User über ihr Smartphone zu erreichen ist WhatsApp. Diese App nutzt fast jeder Smartphone User, jede Statistik über WhatsApp lässt die Augenbrauen höher steigen, egal ob es um den Altersdurchschnitt oder den Userzuwachs geht – WhatsApp sollten wir nutzen, die Frage ist nur: „Wie?!“

1. Strategie überlegen

Wer WhatsApp als Kommunikationskanal nutzt, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass er seine Abonnenten auf einer sehr persönlichen Ebene anspricht. Hier geht es vor allem darum, den User nicht zu nerven, zu langweilen oder mit unsinnigen Botschaften zu malträtieren. Man sollte sich also im Vorfeld ganz genau überlegen, was man über WhatsApp verlauten lässt und warum. Nichts wäre schlimmer, als das schnelle Abwandern der hart erarbeiteten Abonnenten.

2. Kontakte aufbauen

Wenn man sich über die Strategie im Klaren ist, geht es ans Aufbauen der Verteilerliste. Hier ist vor allem ein klares, einfaches und gut funktionierendes Anmeldesystem nötig. Der User ist sich mit Sicherheit darüber im Klaren, dass er ab jetzt Nachrichten von uns bekommen wird. Also wird er schon zu einem recht hohen Maß dem Versender committet sein. Egal ob es eine separate Landing Page ist, auf der sich der User anmelden kann oder unter einem Artikel – hier sollte alles rund laufen von Double Opt in bis zur Datenschutzerklärung, denn wir wissen ja bereits, dass es persönlicher als WhatsApp aktuell kaum geht. Erste Kontakte lassen sich gut über die bestehenden Social Media Kanäle oder die klassischen E-Mail Newsletter generieren.

3. Kontakte pflegen

Wie beim klassischen E-Mail Marketing, ist auch bei der WhatsApp Kommunikation die Pflege der Kontakte das A und O. Hier sollte man direkt mit einer Welcome-Nachricht oder dem ersten WhatsApp-Newsletter punkten. Nach der Anmeldung erwartet der User ein erstes Lebenszeichen. Ob hier direkt ein griffiger Call to Action à la „Jetzt bestellen!“ platziert werden muss, bleibt der Strategie überlassen.

4. Die Inhalte

Wenn man so weit ist, die technischen Voraussetzungen laufen und der erste Verteiler steht, geht es darum, den Abonnementen mit den richtigen Infos zu versorgen. Je nachdem, wie man seine Kontakte generiert hat, sollte gründlich überlegt werden, welche Inhalte verschickt werden. Die gleichen Inhalte, die die User auch auf den sozialen Netzwerken, im E-Mail Newsletter oder auf der Homepage finden, einfach noch mal in einen WhatsApp-Broadcast zu verpacken kann zu Frust und Reizüberflutung führen. Ein ordentlich aufgesetzter Redaktionsplan kann hier der Schlüssel zum Erfolg sein. Eine Umfrage kann hier auch Goldwert sein. Wenn man genau weiß, welche Zielgruppe sich in der WhatsApp-Verteilerliste tummelt und was sie überhaupt von uns über WhatsApp erfahren möchten, wird es auch schlagartig einfacher, die Inhalte zu recherchieren und zu erstellen.

5. Keine Angst

Angst sollte hier fehl am Platz sein. Wer seine Kommunikation per WhatsApp ausbauen will, der sollte sich auch was trauen. Guter Content ist auch hier der König und wird für gute Klickraten sorgen.

6. Reportings

Wie im klassischen Direktmarketing sollte man unbedingt messen, was man so gemacht hat. Es empfiehlt sich daher, auch in einem WhatsApp Broadcast einen trackbaren Link zu platzieren. Also schön rausschicken und schön analysieren, welche Messages am besten bei der Zielgruppe funktioniert haben!

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