Wie du für deinen nächsten Artikel 1.000 Shares bekommst

Shares

15.11.2016

Die Welt da draußen ist voller talentierter und begabter Autoren und entsprechend viel hochwertigen Content gibt es. Problem: Nicht jeder gute Autor ist auch in der Lage, seinen Content optimal zu verteilen. Wenn Inhalte aber nicht möglichst weit verbreitet werden, gibt es keine oder nur wenig Reichweite. Folge: Viele Inhalte, ganz gleich ob Artikel, Videos, Präsentationen oder Podcasts, erreichen nur einen Bruchteil der Menschen, die sie eigentlich erreichen könnten. In diesem Artikel zeige ich dir, wie dein Content aussehen und was du bei der Verteilung tun musst, um möglichst viel Reichweite zu erzeugen.

Biete relevante Sharing Buttons prominent an

Klingt trivial? Ist es auch. Leider hat mich die Erfahrung aber schon viel zu oft gelehrt, dass auch triviale Dinge nicht immer im Fokus der Verantwortlichen stehen. Und genau das führt oft dazu, dass auch so „triviale Dinge“ wie die Einbindung von Sharing Buttons sträflich vernachlässigt werden – und die einfache Einbindung allein reicht auch nicht.

Sharing Buttons müssen an strategischen wichtigen Stellen in einem Artikel eingebunden werden und selbstverständlich müssen es die richtigen Sharing Buttons sein. Wenn deine Inhalte beispielsweise nicht sehr bildlastig sind, dann brauchst zu keinen Sharing Button für Pinterest.

Einen Sharing Button für Facebook brauchst du aber auf jeden Fall, denn Facebook hat knapp 30 Millionen aktive Nutzer in Deutschland – die Chance, dort deine Zielgruppe zu erreichen, ist also schon rein statistisch gesehen sehr hoch.

Installiere ein genaues Tracking für deine Shares

Du weißt nicht genau, wo deine Shares herkommen? Dann solltest du schleunigst ein sinnvolles und vor allem genaues Tracking installieren. Wenn du nicht selbst Sharing Buttons zum Beispiel von externen Anbietern wie SumoMe anbietest (die selbst ein Tracking mitbringen), wirst du auch mit Google Analytics glücklich.

Das mächtige Analysetool aus dem Hause Google sagt dir ganz genau, wo deine Shares herkommen und welcher Traffic damit verbunden ist. Mit diesen Daten machst du dann regelmäßige Analysen und prüfst ganz genau, welche Sharing Buttons sich für dich lohnen.

Wenn du also die Sharing Buttons von Facebook und Twitter anbietest und feststellst, dass 99 Prozent des Traffics von Facebook und ein Prozent des Traffics von Twitter kommt, dann kannst du ziemlich sicher davon ausgehen, dass sich die Verbreitung deiner Inhalte via Twitter nicht lohnt – weil du keinen Traffic von dort bekommst. In einem solchen Fall solltest du überlegen, ob der Sharing Button von Twitter für dich noch sinnvoll ist.

Sorg dafür, dass deine Sharing Buttons barrierefrei sind

Viele Bereiche des Lebens sind leider nicht frei von Barrieren. Und was im echten Leben nervt, ist natürlich auch digital nicht erfreulich. Denk zum Beispiel an mobile Websites: Vielleicht erinnerst du dich noch an die Zeiten, als nicht jede Website auch responsive war. Damals (und leider auch oft noch heute) musste man auf dem Smartphone vergrößern und scrollen, um bestimmte Inhalte zu konsumieren.

Das nervte (und nervt noch)! Viel schlimmer ist aber, dass auch die Sharing Buttons bei solchen Websites oft nicht gut zu benutzen sind. Folge: Es gibt keine Shares, was die Verbreitung negativ beeinflusst. Schlimmer noch… solche Websites werden nicht weiter frequentiert, wenn die User Experience zu oft schlecht ist. Sind die Sharing Buttons auf einer Website aber einfach und schnell zu nutzen, dann werden sie auch entsprechend frequentiert.

Und wenn dann zusätzlich noch die richtigen Open Graph Tags verwendet wurden, werden die Inhalte bei Facebook und Co. auch optisch gut dargestellt. Dadurch steigt die Anzahl der geteilten Inhalte und auch der Traffic wächst.

Arbeite mit Influencern zusammen

Wenn deine Inhalte wirklich gut sind, dann werden sich andere Leute dafür interessieren. Vieler dieser Leute konsumieren deinen Content einfach nur, manche teilen ihn natürlich auch – ein paar Leute sind aber Influencer, zumindest aber Menschen, die selbst in deiner thematischen Nische digital aktiv sind und oft auch selbst über ansehnliche Reichweiten im Netz verfügen. Genau mit diesen Leuten musst du zusammenarbeiten.

Recherchiere also zunächst, ob es in der Vergangenheit schon Leute gab, die deine Inhalte überdurchschnittlich oft geteilt oder weitergeleitet haben. Mit diesen Influencern (denn genau das sind sie aus deiner Sicht) nimmst du dann Kontakt auf. Dieser Schritt wird auch gern als „Blogger Outreach“ bezeichnet und egal wie du es nennst… es geht darum, Blogger und Influencer auf deinen Content aufmerksam zu machen, damit diese Leute ihn teilen. Das klappt erstaunlich oft auf freiwilliger Basis oder auf Gegenseitigkeit. Wenn es auf Gegenseitigkeit beruht, dann profitieren beide Seiten davon.

Wenn dein Content so gut ist, dass andere Blogger und Influencer von ihm begeistert sind und darin einen extremen Mehrwert für das eigene Publikum sehen, klappt es vielleicht auch ohne Gegenleistung. Was du als eventuelle Gegenleistung zu bieten bereit bist, das musst du selbst entscheiden. Fakt ist jedoch, dass du vor allem als „neuer“ Publisher auf die Unterstützung von anderen Bloggern und Influencern angewiesen sein wirst. Überlege dir also vorab eine Strategie, wie du mit diesen Leuten in Kontakt kommen und grundsätzlich mit ihnen umgehen willst.

Biete deinem Publikum Bonus Material, das es nur gegen einen Share gibt

Eine der wirkungsvollsten Methoden für deutlich mehr Shares ist das Angebot von zusätzlichem Content. Dieser Content muss allerdings sehr besonders und noch wertvoller sein, als es der sonstige Content ohnehin schon im Idealfall ist. Dieser zusätzliche Content bringt weitere Mehrwerte, Infos oder Problemlösungen, die im eigentlichen Artikel, Video oder Podcast schon angesprochen werden. Der zusätzliche Inhalt ist dann die „Extra Meile“ – und den bekommt nur, wer den eigentlichen Inhalt teilt.

Für WordPress gibt es ein Plug-in namens „Social Locker“, doch eine solche Lösung ist auch für andere Content Management Systeme leicht zu realisieren.  Vorteil der Methode: Wer sich ohnehin für den eigentlichen Inhalt interessiert, der wird auch das Bonus Material sehen wollen – nachvollziehbar, ist es doch eine thematische Ergänzung, die zusätzlich Vorteile bietet (in Form von noch mehr Informationen oder auch weiteren Tipps und Tricks – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig). Die Erfahrung hat gezeigt, dass die meisten User bereit sind, den eigentlichen Content zu teilen, wenn sie dafür wertvolles Bonus Material bekommen.

Mit Plug-ins wie „Social Locker“ kannst du selbst entscheiden, ob dieses Bonus Material beim Teilen auf Facebook oder anderen sozialen Netzwerken freigeschaltet werden soll. Wichtig ist, dass der Bonus immer im thematischen Kontext steht – biete deinen Usern also kein zusätzliches Material zum Thema „Linkaufbau“ an, wenn es in dem eigentlichen Inhalte um „Facebook Ads“ geht!

Fazit

Die hier beschriebenen Methoden bringen deinem Artikel, deinem Video oder deinem Podcast definitiv mehr Shares. Ob es wirklich 1.000 sind oder weniger, das hängt von dir ab. Es gibt eine Regel, nach der du 20 Prozent deiner Zeit dafür aufwenden solltest, deine Inhalte zu produzieren. 80 Prozent deiner Zeit sollten dann allerdings dafür draufgehen, deinen Content zu verbreiten! Diese Aufteilung macht deutlich, das die Erstellung von Inhalten der kleinere Teil der Arbeit ist. Und selbst wenn du nicht so viel Zeit für die Verteilung aufwenden willst, dann sollte dir dennoch klar sein, dass sich deine Inhalte nicht verbreitet werden, wenn du die Hände in den Schoß legst. Einzige Ausnahme: Deine Website rankt hervorragend bei Google und du bekommst dauerhaft organischen Traffic von dort. In diesem Fall kannst du die Verteilung deiner Inhalte etwas ruhiger angehen – doch auch dann solltest du auf die Tipps aus diesem Artikel nicht verzichten, denn mehr Shares sind immer besser als weniger!

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