OVI

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Der Online Value Index ist ein eigener Wert aus dem Hause XOVI, der die Sichtbarkeit einer Domain bei Google (oder anderen Suchmaschinen) in Zahlen ausdrückt und wöchentlich gebildet wird. Per Algorithmus wird berechnet, wie gut eine Domain bei Google in den organischen Suchergebnissen zu finden ist. XOVI ist bei der Datenerhebung nicht auf die tatsächlichen Besucherströme der jeweiligen Webseiten angewiesen. Aus diesem Grund gibt es die Möglichkeit, Wettbewerber im Zeitverlauf zu vergleichen. Die damit verbundene Datenbereitstellung führt zu einer neutralen Messbarkeit und Bewertung der eigenen SEO-Tätigkeit.

Die Erhebung der Daten von Google findet überregional statt, es werden also echte „Surfer“ simuliert. Die XOVI Crawler arbeiten so, dass die Keywords mit der Google-Einstellung „Standort: Deutschland“ für google.de bzw. mit der jeweiligen Landeseinstellung je nach Google-Version erhoben werden. Die gefundenen Platzierungen in den Top 100 pro Domain werden auf Basis des gesamten statischen Keyword-Sets summiert und nach Klickrate, Suchvolumen sowie der Anzahl der Wörter pro Keyword (Short/Long-Tail) gewichtet. Dabei wird etwa Platz 10 bei einem trafficstarken Keyword wie „Fotograf“ mit einem sehr hohen Suchvolumen und hoher Klickrate stärker gewichtet als etwa Platz 1 bei „Fotograf Buxtehude “. Der OVI von XOVI bedeutet: je höher die Sichtbarkeit ist, umso bessere Rankings hat die jeweilige Webseite in den Suchmaschinen und umso mehr Traffic wird über Google & Co generiert.

Dynamische Sichtbarkeit

XOVI hat im Jahr 2009 mit der ersten Datenerhebung bei google.de angefangen. Zunächst wurden ca. 1 Millionen Suchanfragen pro Woche berücksichtigt und damit alle Keywords in die Berechnung mit einbezogen. Dies führte dazu, dass die Datenbasis für regional gewichtige Nischenseiten sehr schwach war. Es konnte beispielsweise kein sauberer Vergleich zwischen einem Autohändler aus Hamburg und einem Autohändler aus Buxtehude gezogen werden. Die Keywords im Zusammenhang mit "Autohandel Buxtehude" existierten aufgrund der geringen Suchanfragen nicht in der XOVI Datenbank. Keywords rund um "Autohandel Hamburg" hingegen schon. XOVI hat sich damals dazu entschieden, den Kunden die Möglichkeit zu geben, eigene Keywords in die Datenbank einzuspielen. Dies hatte zur Folge, dass der Keyword-Bestand unserer Datenbank nicht nur durch uns, sondern auch durch unsere über 1.000 Kunden gewachsen ist und somit auch die Sichtbarkeit der Kundendomains.

Um eine saubere Datenbank gewährleisten zu können, wurden zu allen Keywords die Anzahl der Suchanfragen pro Monat sowie die durchschnittlichen Klickpreise aus Google AdWords ermittelt. Erst, wenn die vorgeschlagenen Keywords ein gewisses Suchvolumen erreicht hatten, wurden sie in einem zweiten Schritt manuell kategorisiert und zu der Datenbank hinzugefügt. Die Kategorisierung war für ein gleichmäßiges Verhältnis innerhalb der Branchen notwendig.


Statische Sichtbarkeit

Die neue, statische Sichtbarkeit wird bei der XOVI Suite aus 500.000 Keywords gebildet und enthält Keywords mit einem Querschnitt aus den verschiedensten Bereichen wie zum Beispiel Shopping, Reisen, Finanzen, Versicherung, Bildung, Gesundheit usw. Um den zeitlichen Verlauf nicht zu verfälschen, wurden für die statische Sichtbarkeit nur diejenigen Keywords berücksichtigt, die seit Beginn der Datenerhebung der jeweiligen Google-Länder durch unsere Crawler abgerufen wurden und werden.

Der Vorteil des statischen OVI liegt somit in der Wertigkeit der Keywords selbst. Während im dynamischen OVI alle Keywords berücksichtigt werden - also auch die mit wenigen Suchanfragen pro Monat - werden derartige Keywords bei der Berechnung im statischen OVI eben nicht beachtet. Besonders bei größeren Webseiten, die sehr viele Longtail-Keywords als auch hochwertige Keywords (Beispiel Zalando: Schuhe) besitzen, wird der Unterschied u.U. nicht direkt erkennbar sein, da der Wegfall mehrerer Longtail-Keywords durch ein Shorttail-Keyword kompensiert wird.

Seit 2009 wurden verschiedene Keywords durch zig tausend User zusammen getragen; der statische OVI lässt sich demnach noch besser berechnen. Die Ranking-Veränderungen einer Webseite können so tatsächlich bewertet werden, auch im zeitlichen Verlauf der letzten 6 Jahre.