NOOPD

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Bei Seiten, die im Open Directory Project (ODP) bzw. im DMOZ einen Eintrag aufweisen, nimmt die Suchmaschine den Meta Title und die Description des Eintrags im ODP. Dies kann allerdings mithilfe des Eintrags von "noodp" in den Meta Tags einer Website unterbunden werden. NOODP steht dabei für No Open Directory Project.

Die Unterbringung im Quellcode

Die für die Suchmaschinen relevanten Metadaten werden üblicherweise im <head>-Bereich des Quellcodes einer Website definiert. Dort kann zum Beispiel festgelegt werden, ob eine Seite überhaupt indexiert werden soll oder ob auf eine Originalquelle verwiesen wird (Canonical Tag). An dieser Stelle wird auch "noodp" eingetragen. Dabei kann der Code so formuliert werden, dass er nur den Crawler von Google oder nur den Crawler von Microsoft (Bing) oder jegliche Suchmaschinenroboter betrifft.

Microsoft: <meta name='msnbot' content='noodp' />

Google: <meta name='GoogleBot' content='noodp' />

Jegliche Crawler von Suchmaschinen: <meta name='robots' content='noodp' />

Zusätzlich zur NOODP-Angabe können auch weitere Befehle definiert werden. Soll der Roboter zum Beispiel die Seite indexieren, den Eintrag der Metadaten nicht aus dem ODP nehmen und den auf der Seite platzierten Links nicht folgen, sieht der Code so aus:

<meta name='robots' content='index, nofollow, noodp" />

Die Relevanz des NOODP-Eintrags für die Suchmaschinenoptimierung

Ein Eintrag im Open Directory Project war für Suchmaschinenoptimierer über lange Zeit hinweg die beste Option für einen Trustlink. Das Problem ist, dass der Webmaster selbst keinen direkten Einfluss auf den Meta-Title und die Meta-Description hat. Für eine individuelle Anpassung der entsprechenden Meta-Daten ist folglich ein noodp-Befehl im Quellcode nötig. Diese Anpassung ist durchaus wichtig: Der Meta-Title hat Einfluss auf das Ranking in den SERPs, die Meta-Description hat entscheidenden Einfluss darauf, ob ein Suchergebnis angeklickt wird oder nicht. Beides steht im Snippet der Suchmaschinenergebnisse.