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Was ist ein eingehender externer Link?

Eingehende externe Links werden üblicherweise als Backlinks bezeichnet. Gemeint sind damit Links auf externen Webseiten, die auf die eigene Website verweisen. Für die Bezeichnung als Backlink ist es unerheblich, ob der Link von einer externen Nachrichtenseite, einem Blog, einem Social Network oder einem Webverzeichnis kommt – nicht aber für die Qualität. Eingehende externe Links sind ein entscheidender Rankingfaktor für die Position der eigenen Seite in den Suchergebnissen von Google. Doch neben der Anzahl von Backlinks, zählt eben auch die Qualität.

Geschichte

Die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin kamen auf die Idee, die Verlinkung zum zentralen Rankingfaktor für die Position einer Website in den Suchergebnissen zu machen. Ein Link auf eine Website wird als Empfehlung für eine Website betrachtet. Je mehr Empfehlungen eine Website hat, desto relevanter ist ihr Inhalt – so die Idee. Am Anfang zählte vor allem die Anzahl der Links, durch massive Manipulation hat sich der Kriterienkatalog allerdings nach und nach erweitert. Mittlerweile ist die bloße Anzahl der Links längst nicht mehr so relevant, wie die Qualität der Backlinks. Der genaue Algorithmus, mit dem Google das Ranking berechnet, ist geheim. Man konnte aber trotzdem schon eine Vielzahl von Faktoren ausmachen, die höchstwahrscheinlich einen Einfluss auf das Ranking haben. Da wäre zunächst die Qualität der verlinkenden Seite, Vertrauenswürdigkeit und Relevanz der Seite sind entscheidend. Der Ankertext fungiert als Beschreibung, für den Inhalt des Linkziels. Er hat maßgeblichen Einfluss darauf, für welche Keywords eine Seite in den SERPs positioniert ist. Auch der Typ der verlinkenden Website spielt eine Rolle: Eine große Nachrichtenseite hat mehr Gewicht, als ein kleiner Blog. Zu den weiteren wichtigen Eigenschaften der linkgebenden Seite gehören die Backlinkstruktur der Seite, der PageRank, das Class-C-Netz und die IP-Adresse.

Linkbuilding

Da es zunächst vor allem und die Anzahl der Backlinks ging, bestand Linkbuilding in den Anfangsjahren der Suchmaschinenoptimierung vorrangig aus der mehr oder weniger wahllosen Platzierung von Backlinks. Mittlerweile haben sich die Umstände geändert, Google verfeinerte den Algorithmus mit jedem neuen Update. Inzwischen wird vor allem der natürliche Linkaufbau durch guten Content gefördert. Linkbuilding durch Kommentarspamming betreiben heute nur noch die wenigsten – seriöse SEO-Agenturen tun das gar nicht.

Die Relevanz von externen eingehenden Links für die Suchmaschinenoptimierung

Wie bereits erwähnt, basiert der Algorithmus von Google maßgeblich auf der Bewertung der externen, eingehenden Links einer Website. SEOs versuchen den organischen Linkaufbau zu fördern, indem sie mehr und mehr Nutzer durch hochwertigen Content auf die Seite ziehen. Black Hat SEO wird zwar immer noch betrieben, aber längst nicht mehr so stark wie noch vor ein paar Jahren. Woran das liegt? Google erkennt Manipulationen wie einen unnatürliches Linkwachstum oder Keyword Stuffing relativ zuverlässig. Die Gefahr deshalb ein Penalty zu bekommen oder womöglich komplett aus dem Index entfernt zu werden, möchte heute kaum noch jemand tragen.