SEO KPI

Webanalyse: SEO Maßnahmen richtig messen

Damit du den Erfolg deiner SEO-Maßnahmen messen und weiter steigern kannst, braucht du Messwerte. Wir verraten dir, welche SEO KPI du wirklich brauchst und wie du sie richtig einsetzt.
Die Google Search Console (GSC) ist ein klasse SEO-Tool zur Analyse deiner Website. Wir erklären dir alles, was du wissen musst: von der Einrichtung bis zur Analyse deiner Daten.

Wie mache ich SEO messbar – SEO KPI

Titelbild für "Was sind SEO KPI und welche sind wichtig?"

Obwohl viele Unternehmen, Blogs oder Freelancer verschiedene Zielvorstellungen haben was Suchmaschinenoptimierung angeht, gibt es dennoch einige gemeinsame Ziele, die fast alle von ihnen erreichen wollen. Um diese Ziele zu messen, implementieren Unternehmen üblicherweise SEO KPIs. Denn ohne Messwerte hast du keine Chance herauszufinden, ob deine Suchmaschinenoptimierung irgendetwas gebracht hat – und was genau.

Was ist ein KPI?

KPI steht für “Key Performance Indicator”. Das Hauptziel von KPIs ist es, die für das Unternehmen wertvolle Daten zu messen, um evaluieren zu können wie erfolgreich diese Key Objectives abschneiden.

Um die Leistung ihrer Geschäftsziele zu verfolgen, verwenden Unternehmen zahlreiche KPIs. Basierend auf den resultierenden Daten passen sie ihre Strategien an, um noch bessere Ergebnisse ihrer KPIs zu erzielen.

Ohne SEO KPIs kannst du deine SEO-Erfolge nicht messen. Nur mit KPIs bist du in der Lage, deine SEO Arbeit lang- sowie kurzfristig nachzuverfolgen und gemäß der Daten zu handeln. Dies sind 8 der häufigsten SEO KPIs:

1. Organischer Traffic:

Merke-IconDer organische Traffic misst die Besuche einer Website, die über die organischen Suchergebnisse der Suchmaschinen zustande gekommen sind. Wie erwartet, ist eines der Hauptziele jeder SEO-Strategie, mehr Traffic aus der organischen Suche zu erzielen. Mehr Traffic bedeutet schließlich, dass mehr Leute deine Produkte oder Dienstleistungen kennen lernen.

SEO Kompass TippDen organischen Traffic zu verfolgen (und jede Traffic Quelle) ist sehr simpel, sobald du deine Website mit Google Analytics verknüpft und dein Konto eingerichtet hast.

Sobald du bei deinem Google Analytics Account angemeldet bist, musst du zu Akquisition > Alle Zugriffe > Channels> Organic Search wechseln. Mit diesen Einstellungen kannst du deinen organischen Traffic für den von dir bevorzugten Zeitraum nachverfolgen und KPIs basierend auf deinen Traffic Zielen einrichten.

Grafische Darstellung des Organic Traffics in Google Analytics

Es gibt 3 typische Zeitintervalle für die Bewertung des Traffics (und anderer KPIs) zu bewerten:

Wöchentliche Daten: Mit diesem Zeitraum überprüfst den Einfluss von großen Änderungen auf die Performance deiner Website. Das ist z.B. der Launch einer Marketingkampagne.
Monatliche Daten: Überprüfe die Effekte von SEO-Maßnahmen in der monatlichen Übersicht. SEO-Maßnahmen brauchen Zeit, um ihre volle Wirkung entfalten zu können.
Jährliche Daten: In diesem Zeitraum kannst du am besten beurteilen, wie deine Kampagnen und deine SEO Performance langfristig funktionieren.

Du willst dir deinen Traffic in einem anderen Zeitrahmen anschauen? Dann klicke einfach in die obere rechte Ecke deines Traffic Berichts in Google Analytics und ändere deinen gewünschten Zeitraum.

Google Analytics Eingabemaske für den Anzeige-Zeitraum der Daten

2. Keyword Ranking

Ein weiterer klassischer SEO-KPI bezieht sich auf deine Rankings zu für dein Unternehmen wichtigen Keywords. Je höher der Rang deiner Seiten für ein relevantes Keyword auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen (SERPs) ist, desto größer ist die Chance, dass du mehr Traffic erhältst.

Wenn dein OffPage- und OnPage-SEO korrekt ausgeführt wird (und optimierte Keyword Recherche enthalten), sollte sich das Keyword-Ranking letztlich verbessern. Es gibt verschiedenste Arten von Keywords, die mehr oder weniger wichtig sind, um den Traffic für dein Unternehmen zu erhöhen.

SEO Kompass TippMit der XOVI-Suite kannst du ganz einfach die Position deiner URL zu wichtigen Keywords, deren Beliebtheit, den CPC (Cost per Click) und die Ähnlichkeit zu deinen Konkurrenten überprüfen.

Übersicht der URLs mit Backlinks und ihrer Anzahl im Backlink Tool der XOVI Suite

In diesem Artikel findest du weitere Keyword Einstellungen, die du mit dem XOVI-Tool nutzen kannst.

3. OVI (Online Value Index)

Merke-IconDer Online Value Index ist eine Maßeinheit, die die Sichtbarkeit einer Domain auf Google bewertet. Er wird auf der Grundlage eines repräsentativen Keyword-Sets von 500.000 Keywords und seiner Top-100-Rankings berechnet.

Der OVI ist ein großartiger KPI. Er hilft nachzuvollziehen, ob die Sichtbarkeit einer Website und damit auch deren Beliebtheit steigt.

In der XOVI-Suite findest du deinen OVI übersichtlich auf dem Dashboard. Dort werden dir die OVI deiner Konkurrenten direkt mit angezeigt. Das ermöglicht einen einfachen Vergleich..

Grafische Darstellung des OVI einer Website in der XOVI Suite

Hier kannst du auch den Monitoring OVI anlegen, der ausschließlich die Sichtbarkeit bei für dich relevanten Keywords anzeigt.

4. Absprungrate

Merke-IconDie Absprungrate stellt den Prozentsatz der Besucher deiner Website dar, die nur eine einzige Seite deiner Website besucht und sie dann verlassen haben.

Durch das Nachverfolgen deiner Absprungrate kannst du besser verstehen, wie optimiert das Design und der Inhalt deiner Website sind.

Die Absprungrate ist eine tolle Maßeinheit, um das User Engagement auf deiner Website zu messen. Beispielsweise würde eine niedrige Absprungrate darauf hindeuten, dass der User deine Website für relevant gehalten hat.

Absprungraten richtig interpretieren

Absprungraten unterscheiden sich je nach Art des Contents. Blogs, Nachrichten- oder Veranstaltungsseiten haben in der Regel höhere Absprungraten, da die User die gesuchten Informationen direkt auf der ersten Seite finden und nicht auf andere Seiten (wie z.B. einen Warenkorb oder einen Bestellvorgang) wechseln müssen. Hohe Absprungraten sind also nicht per se schlecht.

Wenn dein Online-Shop jedoch eine hohe Absprungrate aufweist, bedeutet dies, dass die User nicht nach Produkten stöbern oder welche kaufen. Wenn du eine Landing Page hast, die auf den CTA (Call to Action) folgt, sollte man nach der Conversion auf der Landing Page im besten Fall zu einer gut optimierten Thank You Page weitergeleitet werden. Eine niedrige Absprungrate ist also letztlich das, was du bei einem Online Shop haben möchtest.

Merke-IconUm deine Absprungrate richtig einschätzen zu können (ob sie gut ist oder schlecht, hoch oder niedrig), ist es daher entscheidend, das typische Nutzerverhalten hinsichtlich dieser speziellen Art von Content zu verstehen.

Im Allgemeinen gilt eine Seite mit einer Absprungrate zwischen 41% und 55% als durchschnittlich. Liegt sie zwischen 56% bis 70% wird sie als überdurchschnittlich hoch angesehen. Alles, was 70% übersteigt, sollte dringend verbessert werden.

SEO Kompass TippDer einfachste Weg deine Absprungraten zu ermitteln, ist mit Google Analytics. Die Absprungrate ist eine Maßeinheit, die für gewöhnlich in den meisten Berichten von Google Analytics enthalten ist. Wenn du beispielsweise die Absprungrate von jeder deiner Seiten sehen möchtest, gehe auf Behaviour > Site Content > All Pages.

Daten in Google Analytics nach Absprungrate sortierem

In diesem Bericht findest du die Messdaten für jede Seite deiner Website. Um die Seiten mit den höchsten Absprungraten zu identifizieren, kannst du sie nach der Absprungrate sortieren lassen. Dies bedeutet, dass die in Google Analytics angezeigten Daten jetzt absteigend nach der Absprungrate aufgelistet sind und nicht, wie in diesem Fall, nach den Seitenaufrufen.

Um die Spalte nach der Absprungrate zu sortieren, klicke einfach ganz oben in die Spalte, in der Absprungrate steht.

5. Page Speed

Merke-IconDie Ladezeit (auch Page Speed genannt) ist die Zeit, die eine URL beim Aufruf benötigt, um sich auf dem verwendeten Bildschirm aufzubauen. Die Ladezeit ist ein offizieller Ranking-Faktor.

Die Ladezeit (Page Speed) ist ein sehr wichtiger Aspekt für die SEO-Strategie. So wichtig, dass sie nicht erst seit gestern ein offiziell bestätigter Ranking Faktor ist. Trotzdem wird ihr in vielen Fällen immer noch nicht die nötige Beachtung geschenkt.

Denk einmal darüber nach: Niemand von uns will lange auf den Seitenaufbau einer Website warten, vor allem nicht auf dem Handy. Eine schlechte Ladegeschwindigkeit der Seite wirkt sich negativ auf die Performance der Website aus. Die Absprungraten gehen in die Höhe, die Conversions sinken erheblich.

SEO Kompass TippDie Ladezeit deiner Seite zu überprüfen ist sehr einfach. Das Google PageSpeed Tool ist ein großartiges Tool, um einen Überblick darüber zu erhalten, wie es um die Geschwindigkeit deiner Website bestellt ist. Das Tool gibt dir zunächst eine Punktzahl für die Geschwindigkeit deiner Website:

Ergebnisse der Page Speed Analyse für Desktop des Google Page Speed Tools

Wenn du nach unten scrollst, findest du einige deiner Probleme mit der Ladezeit und dir werden Möglichkeiten zur Verbesserung präsentiert:

Verbesserungsvorschläge des Google Page Speed Tools

Das Tool bietet dir außerdem die Möglichkeit auch deine mobile Seitengeschwindigkeit zu überprüfen:

Ergebnisse der Page Speed Analyse für Mobile des Google Page Speed Tools

 

Für weitere Informationen über deine Website-Geschwindigkeit, gibt dir das Pingdom Website Speed Tool gute Einblicke darüber, wo du deine Seite für eine bessere Website Geschwindigkeit optimieren kannst.

6. Crawl Fehler

Merke-IconCrawl Fehler treten auf, wenn die Bots der Suchmaschinen aus irgendwelchen Gründen eine Seite deiner Website nicht erfassen können. Crawl Fehler werden typischerweise in Seitenfehler (DNS- oder Serverfehler) und URL Fehler (meistens 404 Fehler) unterteilt.

Crawl Fehler können in der Google Search Console identifiziert werden. Die Einrichtung der Google Search Console ist schnell gemacht und ein absolutes Muss für erfolgreiches SEO.

Um die Crawl Fehler deiner Website herauszufinden, gehe zu Index > Abdeckung.

Fehler und Warnmeldungen in der Google Search Console

In diesem Bericht findest du alle Fehler und Warnungen, die auf deiner Website gefunden wurden. Wenn du nach unten scrollst, wird eine Liste mit allen Seiten angezeigt, die ein Crawl Problem haben. Außerdem bekommst du Vorschläge zur Fehlerbehebung.

Wenn du dir jetzt immer noch nicht sicher bist warum du Google Search Console einrichten solltest, schaue dir diese 6 Gründe an.

Merke-IconBacklinks sind Links, die von einer anderen Website auf deine Website verweisen. Backlinks gelten als einer der wichtigsten SEO-Faktoren für ein hohes Ranking in den Suchmaschinen.

Backlinks sind eine Möglichkeit für Suchmaschinen, den Stellenwert einer Seite zu verstehen. Ihre Annahme: Wenn es viele Websites gibt, die auf deine Website verweisen, muss der Content auf deiner Website für den User nützlich sein. Die Suchmaschine weist dieser Website in den SERPs einen höheren Stellenwert zu.

Deren Bewertung von Backlinks hat sich in den letzten paar Jahren entwickelt. Heutzutage vergleichen Suchmaschinen den Content der Websites in ihrer Relevanz zueinander und gewichten dann die vorhandenen Backlinks dementsprechend.

Mit anderen Worten: Eine Website schreibt über und vertreibt Gartenprodukte. Setzt sie Links zu einem fremden Gartenblog, gibt es eine hohe Themenüberschneidung. Der Blog bietet den Nutzern der Garten-Website einen Mehrwert und – möglicherweise – umgekehrt. Aber wenn eine Glücksspiel-Website auf die genannte Garten-Website verweist und dies besonders häufig tut, gibt es keinen ersichtlichen Grund, warum ein Webmaster das tun würde, außer für Geld. Aus diesem Grund unterscheiden Suchmaschinen wie Google zwischen Backlinks mit niedriger und hoher Qualität.

Das Nachvollziehen und die Bewertung von Backlinks als SEO-KPI ist eine gute Strategie, um zu verstehen, wie die Relevanz deiner Website mit der Zeit wächst.

SEO Kompass TippDas XOVI-Tool verfügt über eine Backlink-Funktion, mit der du leicht einen Überblick bekommst und detaillierte Informationen über alle deine Backlinks findest. Einige der Hauptmerkmale des XOVI Backlink-Tools sind:

Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Backlinks KPI’s und deren Verbesserung im Laufe der Zeit:

Die wichtigsten SEO KPI in der Übersicht in der XOVI Suite

Außerdem kannst du die beliebtesten Seiten identifizieren, die Backlinks erhalten haben:

Die Übersicht der Linkziele absteigend nach Anzahl der Backlinks in der XOVI Suite

 

Finde heraus, ob du Backlinks dazu gewonnen oder verloren hast (und welche das sind):

Übersicht der neuen und verlorenen Backlinks in der XOVI Suite

Mehr Details über Backlinks findest du im SEO Kompass.

8. Organische Leads/Conversion

Der letzte KPI, über den wir sprechen werden, ist im Grunde genommen das Hauptziel für jedes Unternehmen. Es ist toll, dass wir die anderen KPIs erhöhen, aber unser oberstes Ziel ist es, unsere Leads und Conversions zu erhöhen.

Merke-IconLeads sind Erstkontakte zwischen einem neuen, potenziellen Kunden und einem Unternehmen. Das sind meist personenbezogene Daten, die der User hinterlassen hat. Mit der freiwilligen Weitergabe seiner Daten signalisiert der User ein erhöhtes Interesse an deinem Unternehmen und deinen Angeboten. Er ist also Interessent. Eine Conversion verwandelt den Interessenten in einen Kunden. Das muss nicht zwingend der Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung sein. Eine Conversion kann auch bereits das Anmelden für den Newsletter oder das Ausfüllen eines Kontaktformulars sein.

Unternehmen definieren ihre Leads und Conversions individuell basierend auf ihren Geschäftszielen. Was für die einen erst ein Lead ist, kann für die anderen bereits eine Conversion sein.

Der beste Weg, Leads und Conversions im Laufe der Zeit zu verfolgen, ist die Festlegung von Zielen mit Google Analytics.

Fazit

Mit diesen SEO-KPIs im Hinterkopf solltest du in der Lage sein, die Performance deiner Website zu messen. Das gibt dir die nötigen Daten an die Hand, deine Website und ihre SEO-Performance zu verbessern. Dabei helfen dir Google Analytics und ein gutes SEO Tool

Was ist die Google Search Console?

Alles über die GSC, ihre Einrichtung und ihre Daten

Die Google Search Console (bis Mai 2015 bekannt als Google Webmaster Tools) ist eines der beliebtesten kostenlosen SEO-Tools zur Analyse deiner Website und um herauszufinden, wie Menschen mit ihr interagieren.

Warum sollte ich die Google Search Console benutzen?

Die Google Search Console (kurz: GSC) besitzt eine einfache Oberfläche und ermöglicht es dir Informationen zu finden, um die Performance deiner Website besser zu verstehen. So kannst du entscheiden, wie du sie konkret verbessern kannst.

Die Daten aus Google Analytics können zur Datenanreicherung in die Google Search Console übernommen werden.

Darüber hinaus können Warnungen eingerichtet werden, um über nicht vertrauenswürdige Backlinks oder Malware benachrichtigt zu werden.

Was kann ich mit der Google Search Console machen?

Die GSC liefert wertvolle Informationen über deine Website und Ideen, wie du deine Performance verbessern kannst.

Ende 2018 wurde eine neue Version der GSC veröffentlicht. Diese neue Version ist intuitiver und benutzerfreundlicher. Obwohl ein paar Reports aus der alten GSC nicht mehr zur Verfügung stehen, hilft die neue GSC dem User wichtige Informationen für seine Website zu finden, wie zum Beispiel:

Performance der Website basierend auf Clicks, Impressions und durschnittlicher CTR

  • Suchanfragen, die User benutzen um dich zu finden
  • meistbesuchte Seiten
  • Seiten, die auf deine Website verlinken
  • Das Device (Desktop, Tablet, Mobile), das die Besucher benutzt haben
  • Das Land aus dem die User kommen
  • Fehler und Warnungen deiner Website, die du beheben kannst
  • reiche eine Sitemap ein
  • Teste mobile-friendliness
  • Identifiziere Sicherheitsprobleme der Website
  • Suche nach 404 Seiten oder defekten Links
  • Finde doppelten Content

Wie richte ich die Google Search Console ein?

Melde dich in deinem Google Business Konto an.

Nachdem du dich in deinem Google Business-Konto (nicht in deinem persönlichen Google-Konto) angemeldet hast, musst du die GSC-Website aufrufen und das Setup starten.

Starte das Setup der Google Search Console

2. Wähle deinen Property-Typ

Die Google Search Console bietet dir basierend auf deinem Property-Typ zwei Optionen zur Überprüfung deines Kontos. Die gebräuchlichste Methode zur Installation deines GSC-Kontos ist mithilfe eines URL-Präfix. GSC gibt dir seit Februar 2019 zusätzlich die Möglichkeit, dein Konto mit deiner Domain zu installieren.

Dieser Artikel begleitet dich bei der ersten Option, der Installation deiner GSC mit einem URL-Präfix. Wenn du die neue Methode bevorzugst, folge bitte den Anweisungen, die GSC dir gibt.

Screenshot der Property-Auswahl beim Setup der Google Search Console

2.1 Unterschiedliche Domains überprüfen

Wenn du verschiedene Versionen deiner Website hast (HTTP, HTTPS, mit oder ohne www), empfiehlt Google all diese Versionen auf deiner Google Search Console Seite zu überprüfen, um ein genaueres Bild deiner Daten zu erhalten.

Bei der traditionellen Methode, deine Inhaberschaft mithilfe eines URL-Präfix zu verifizieren, musst du für jede Version deiner Website eine GSC-Property einrichten. Das kann es für Webmaster schwierig machen zu verstehen, wie ihre Website wirklich performt.

Wenn dies bei dir der Fall ist, empfehlen wir dir, deine GSC mit einer Domain-Property einzurichten. Das ist der beste Weg, die Daten deiner gesamten Domain in nur einer GSC-Property zu sehen.

3. Bestätige deine Inhaberschaft

Im nächsten Schritt musst du deine Inhaberschaft bestätigen. Dafür musst du deine Website oder App verifizieren. Nur dann erhältst du Zugang zu vertraulichen Daten über deine Website.

Die GSC bietet dir mehrere Möglichkeiten, deine Inhaberschaft zu bestätigen:

  • Hochladen von HTML-Dateien (die häufigste und empfohlene Variante): Diese Methode erfordert das Hochladen einer Verifizierungs-HTML-Datei auf deiner Website.
  • Binde einen HTML-Tag ein: Füge einenTag zu dem Abschnitt deiner Homepage hinzu.
  • Verifizierung über Google Analytics: Für diese Methode musst du den gtag.js Tracking Code verwenden und die Bearbeitungsberechtigung in deiner Google Analytics Property bearbeiten.
  • Verifizierung über den Google Tag Manager: Du musst einen Container verwenden und über Administratorrechte für deinen Google Tag Manager verfügen, um diese Methode verwenden zu können.
  • Verifizierung über Domainnamen-Anbieter: Melde dich bei deinem Domainnamen-Anbieter an (z.B. godaddy.com oder namecheap.com) und lasse deine Seite direkt in der GSC verifizieren. Oder du fügst einen DNS TXT oder CNAME Eintrag hinzu.

Die Google Search Console empfiehlt, deine Inhaberschaft mit der ersten Methode (Hochladen von HTML-Dateien) zu bestätigen. Allerdings könnten andere Methoden bequemer sein, wenn du keine Erfahrung mit HTML hast.

Screenshot der Auswahl-Karte zur Bestätigung der Inhaberschaft deiner Website

Wie finde ich relevante Daten mit der GSC?

Die neue GSC hat eine sehr einfache Benutzeroberfläche, die es jedem (nicht nur Webentwicklern) ermöglicht, wegweisende Daten zu finden.

Von allen vorhandenen Reports, die die Google Search Console anbietet, sind dies unsere beliebtesten 5:

1. Performance Dashboard

Screenshot des Perfomance Reports der Google Search Console

Der Performance Report gibt dir einen Überblick über einige der wichtigsten Metriken bei der Bewertung der Performance einer Website: Clicks, Impressions, durchschnittliche CTR und durchschnittliche Position.

Der Performance Report kann je nach dem Suchtyp, an dem du interessiert ist, geändert werden (normalerweise ist es Web Traffic, aber GSC gibt dir die Möglichkeit, deine Daten basierend auf Bildern oder Videos zu sehen):

Filtere nach Suchtyp (Web, Bild, Video) für deine Ergebnisse in der Google Search Console

Der Report kann auch geändert werden je nach Zeitraum, in dem du Daten suchen möchtest:

Lasse dir in der Google Search Console Daten aus beliebigen Zeiträumen anzeigen

2. Fehler-Dashboard

In diesem Report kannst du auf grafische Weise die Fehler und Warnungen sehen, die die Website aufweisen könnte, gefolgt von einer kurzen Erklärung.

Die Google Search Console zeigt dir Fehler und Warnungen für deine Website

Wenn der Fehler behoben ist, kannst du eine direkte Validierung anzufordern. Dann musst du nicht auf ein neues Crawlen der Website warten, bis dieser Fehler oder diese Warnung aus dem Report entfernt wird.

3. Links Report

Mit der Google Search Console ist es sehr einfach herauszufinden, welche deine intern und extern meist verlinkten Seiten sind.

Dieser Report zeigt auch, welche die am häufigsten verweisenden Websites und Ankertexte sind.

Wenn du weitere Informationen zu einem dieser Reports wünschst, klicke am Ende jedes Reports auf „mehr“ und es werden weitere Informationen angezeigt.

Erhalte Daten zu Backlinks und interner Verlinkung

4. Füge eine neue Sitemap XML hinzu

Es ist einfacher denn je, mit dem GSC-Sitemap-Tool eine sitemap.xml zu deinem Verzeichnis hinzuzufügen. Für Websites mit weniger als 50.000 Besuchern benötigst du nur eine Sitemap.xml-Datei. Diese sollte sich direkt im Stammverzeichnis der Website befinden.
Üblicherweise wird diese Sitemap „sitemap.xml“ genannt.
Nur wenn die Website mehr als 50.000 Seiten umfasst, ist mehr als eine Sitemap vonnöten.

Das Hinzufügen einer sitemap.xml-Datei zu deinem GSC-Konto garantiert zwar nicht, dass Google sie berücksichtigt, aber es erhöht die Chancen, dass Google sie sieht.

SEO Kompass TippEine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einreichen einer Sitemap bei Google findest du in im Artikel “Sitemap erstellen und bei Google einreichen”.

Reiche deine Sitemap per URL in der Google Search Console ein

5. Mobile-friendliness auf Mobilgeräten

Dieser GSC-Report eignet sich hervorragend um zu überprüfen, wie optimiert deine mobile Website ist.

Ähnlich wie der Fehlerbericht zeigt dieser Report sehr anschaulich, wie die mobile-friendliness einer Website funktioniert.

Nach einer Zusammenfassung der Hauptfehler wird eine Liste mit detaillierten Informationen zu jedem Fehler angezeigt.

Es ist auch möglich, jeden Fehler zu validieren, sobald er behoben ist.

Die Google Search Console zeigt dir Fehler für die mobile Darstellung

Wenn du mehr über SEO erfahren möchtest, schau dir noch mehr Artikel im SEO Kompass an. Hier findest du wertvolles SEO-Wissen für Anfänger und Fortgeschrittene und Antworten auf alle deine Fragen rund um die Suchmaschinenoptimierung.