In 5 Schritten ein Projekt anlegen in der XOVI Suite

Titelbild: Projekt anlegen in der XOVI Suite
Michael Maschke

Michael Maschke | 28.10.2019

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Was ist XOVI?

XOVI ist das All-in-One Tool der SEO Tools! Mit XOVI hast du alle Tools in einem Paket und das ohne Begrenzung der Anzahl an Projekten oder Onpage-Analysen!

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Die meisten Toolbereiche von XOVI setzen ein aktiviertes Projekt voraus und nur die Bereiche Keywords, Links und Ads können ohne ein vorhandenes Projekt genutzt werden. Wie du für dich oder einen Kunden ein Projekt für eine Domain anlegst, erläutern wir in diesem Artikel.

Zwei Möglichkeiten, ein Projekt anzulegen

  1. Eine erste Analyse und dann das Projekt anlegen:
    Am häufigsten wirst du erst eine Domain analysieren und dann das Projekt anlegen. Dafür gibst du die Domain, die du analysieren möchtest oben im Header ein, suchst dir eine Suchmaschine aus und klickst dann auf Go. So bekommst du direkt erste Daten, hast aber noch kein Projekt. Um die Analysierte Domain jetzt als Projekt zu hinterlegen klickst du rechts auf “Projekte” oder das Ordnersymbol. Klickst du dann auf “Projekt anlegen”, kommst du in den Projekt Wizard.
  2. Sofort das Projekt anlegen, ohne vorherige Analyse: Den Wizard erreichst du auch, ohne vorher eine Analyse durchzuführen. Hierfür klickst du dann einfach direkt auf “Projekte” und “Projekt anlegen”. Im Anschluss gibst du einfach die Domain an, für die du ein Projekt anlegen möchtest.

Screenshot: Feld "Projekt hinzufügen" XOVI Suite

Bei XOVI kann man sich ein Projekt wie eine Kundenakte vorstellen. Daher auch das Ordner-Symbol. In der Akte werden alle Daten des Kunden abgelegt, die zu ihm gehören. Das sind Mitbewerber, langfristige Analysen, Search Analytics Daten, Keywords usw.

Mache dir auch darüber Gedanken, ob es vielleicht verschiedene Subdomains gibt, die sich als eigene Projekte eignen würden und losgelöst voneinander betrachtet werden sollen.

Dir sollte aber auch bewusst sein, dass ein Projekt nicht immer zwingend nötig ist. Möchtest du dir nur schnell einen Überblick über die Keywords oder Backlinks einer Domain verschaffen, dann reicht auch eine spontane Analyse.

Als Faustregel gilt folgendes:
Für eine langfristige Überwachung und Betreuung einer Domain solltest du ein Projekt anlegen. Für eine spontane, einmalige und oberflächliche Analyse benötigst du kein Projekt.

Projekt anlegen in 5 Schritten

Zunächst gehen wir in den Wizard und legen gemeinsam ein Projekt an.

So legst du erfolgreich ein Projekt an:

  1. Domain eingeben
  2. Allgemeine Angaben zum Projekt wie Projektname und einer Beschreibung
  3. Eingabe von Mitbewerberdomains
  4. Eingabe von Monitoring Keywords
  5. Prüfung der Angaben und Erstellung von Alerts

1. Domain eingeben

Du gibst deine Domain im Suchfeld oben links im Header des Tools ein. Wir haben uns in unserem Beispiel für das Tutorial die Domain „xovi.de“ ausgesucht.
Du hast bereits hier die Möglichkeit zu definieren, worum sich in deinem Projekt alles drehen soll. Möchtest du die ganze Domain überwachen oder nur eine bestimmte Subdomain oder ein spezielles Verzeichnis?

Die ganze Domain!

Gib für die Überwachung der ganzen Domain, inklusive aller Subdomains, einfach nur den Namen der Domain an. Jetzt wählst du (sollte das nicht bereits automatisch passiert sein) vor der Domain die Weltkugel aus. Diese Weltkugel bedeutet, dass alle Subdomains und alle Verzeichnisse deiner Domain überwacht werden.

Eine Subdomain!

Für die Überwachung einer speziellen Subdomain, wie zum Beispiel „blog.domain.de“ (wobei „blog“ hier die Subdomain darstellt) gibst du die Domain entsprechend ein. Hier sollte automatisch vor der Domain ein Ordner Symbol erscheinen, das dem der Projektverwaltung gleicht und aus zwei Ordnern besteht. Tut es das nicht, klicke auf das vorhandene Symbol und wähle es manuell aus, um das Projekt für eine exakte Domain und alle Verzeichnisse anzulegen.

Ein Verzeichnis!

Es ist nur möglich, ein Projekt für das erste Hauptverzeichnis einer Domain anzulegen. Häufig handelt es sich hier um die Sprachvariablen oder Produktbereiche.
In unserem Fall gibst du die Domain, inklusive eventueller Subdomains und Verzeichnis (also „blog.domain.de./de/“) an. Hier sollte bei dem kleinen Symbol direkt ein einzelner Ordner angezeigt werde. Passiert das nicht, klicke auf das kleine Symbol vor der URL und wähle den einzelnen Ordner aus, um das Projekt für eine exakte Domain und ein Verzeichnis anzulegen.

Darunter definieren wir noch die Standard-Suchmaschine. Das ist die Suchmaschine, die für dich am interessantesten ist und für die du hauptsächlich optimieren möchtest. Hier hast du die Auswahl zwischen neun verschiedenen Suchmaschinen. Neben Google.de kannst du auch Google.at, Google.ch und auch Google.com finden. Selbst für Bing Deutschland kannst du dich entscheiden.

Das sind übrigens auch die Suchmaschinen, für die XOVI Datenbanken führt. Das bedeutet, dass du jede beliebige Domain für eine dieser Suchmaschinen analysieren lassen kannst und sofort Ergebnisse bekommst. Du erhältst Daten zu Keywords, Rankings, OVI usw. bis zum Jahr 2009. Das war das Gründungsjahr von XOVI, seit diesem Zeitpunkt speichern wir diese Daten.

Natürlich kannst du diese Einstellungen auch im Nachhinein noch ändern und bist nicht dauerhaft an diese gebunden.

Screenshot: Einstellungen beim Projekt anlegen in der XOVI Suite

2. Allgemeine Angaben

Klickst du jetzt auf „WEITER“, kommst du zu den allgemeinen Einstellungen. Hier liest XOVI auch direkt deinen Meta-Title und die Meta-Description aus dem Quelltext deiner Startseite aus. Meta-Title bildet dann deinen Projektnamen und die Description die Beschreibung.

SEO Tipp Sollten dir in deinen Metadaten Unstimmigkeiten auffallen, dann solltest du dir die entsprechenden Bereiche im Backend deiner Seite checken.

Wenn alles passt, dann kannst du dir sicher sein, dass Meta-Title und -Description deiner Startseite in Ordnung sind. Natürlich kannst du den Projektnamen und Beschreibung auch anpassen. Das macht vor allem dann Sinn, wenn du dein Projekt für verschiedene Subdomains oder Verzeichnisse aufziehst.

Zusätzlich kannst du noch Labels definieren. Diese helfen dir bei der Organisation deiner Projekte, weil du zum Beispiel Kundenprojekte von deinen eigenen Projekten besser trennen kannst.

Screenshot: Projektnamen und Beschreibung definieren

SEO Tipp Wenn du mehr über Labels erfahren möchtest, dann schau dir doch den Blogartikel „Mit Labels in XOVI den Überblick behalten“ an. Dort erfährst du ganz genau, welchen Vorteil Labels haben und wie du sie erstellst und mit ihnen arbeitest.

Wenn alles korrekt und nach deinen Wünschen ausgefüllt ist, klicke erneut auf „WEITER“.

3. Monitoring Keywords

In diesem Abschnitt des Wizards hast du die Möglichkeit, erste eigene Keywords für dein individualisiertes Keywordset zu hinterlegen. Dir sind hierbei keine Grenzen gesetzt, was die Länge oder Genauigkeit der Keywords betrifft, da du hier losgelöst von den XOVI Datenbanken arbeiten kannst. Was dir als Keyword einfällt und wichtig ist, das kannst du hier anlegen. Solltest du schon Keyword-Listen haben, kannst du sie hier hochladen. Möchtest du erst mal keine Keywords anlegen, kannst du natürlich auch direkt auf „WEITER“ klicken. Lies in diesem Fall direkt bei Mitbewerber weiter.

Natürlich kannst du jederzeit weitere Keywords hinzufügen, bearbeiten oder löschen.

Trägst du hier aber bereits Keywords ein, dann kannst du dir auch schon Gedanken darüber machen, wie du diese Keywords überwachen lassen möchtest. Über die erweiterten Einstellungen, die unter der Keywordliste zu finden sind, kannst du zunächst einmal die Suchmaschine(n) definieren. Du kannst hier sowohl aus internationalen als auch lokalen Suchmaschinen wählen. Überlege also, was dir wichtig ist und kombiniere bei Bedarf auch internationale und lokale Suchmaschinen. Über den Button „Suchmaschine hinzufügen“ kannst du daher weitere Suchmaschinen hinzufügen, die du überwachen lassen möchtest.

Als nächstes folgen die Devices. Das sind die Endgeräte, dessen Rankings du Auge behalten möchtest. Aufgrund der Mobile First Strategie von Google solltest du hier nicht nur den PC überwachen lassen, sondern immer auch das Smartphone.

SEO Tipp Die Rankings auf dem Tablet sind meist sehr nah an den Ergebnissen des Desktops, häufig zeigen sie keine starken Abweichungen auf. Daher kannst du das Tablet auch ignorieren, wenn es für dich keinen Mehrwert bietet.

Die Labels helfen dir zukünftig dabei, deine Listen und Ergebnisse besser zu strukturieren. Aber bedenke, dass alle Labels, die du hier angibst, allen Keywords zugeschrieben werden, die du weiter oben deiner Keyword-Liste hinterlegt hast.

Bestimme als nächstes, wie oft deine Rankings gecrawlt werden sollen. Hier hängt alles von den Anforderungen deiner Domain und deinen Vorlieben ab. Eine Seite mit schnelllebigen Inhalten wie Nachrichten sollte ihre Ergebnisse täglich erfassen, für eine normale Unternehmensseite reichen wöchentliche Ergebnisse meist völlig aus. Je nachdem, was besser zu deinem Arbeitsalltag und den Anforderungen deiner Domain passt, kannst du hier die entsprechenden Einstellungen treffen.

Bei den Universal Search Einstellungen hast du die Möglichkeit zu bestimmen, dass auch Universal Search Ergebnisse wie Maps, Bilder oder Videos als Ergebnisse gewertet werden sollen. Die Standardeinstellung ignoriert diese in der Ausgabe der Rankings.

Das Datum für den Optimierungsbeginn dient abschließend als Info, wann du die Keywords und das Projekt angelegt hast.

Screenshot: Keywords zum Projekt hinzufügen

Hast du erste Keywords angelegt und die passenden Einstellungen getroffen, kannst du auf „WEITER“ klicken.

4. Mitbewerber

Als nächstes kommen wir zu deinen Mitbewerbern. Du kannst hier Mitbewerber-Domains aus den Vorschlägen der rechten Seite übernehmen, oder die Domains manuell selber eintragen. Auch bei den Mitbewerber Domains gilt das gleiche Prinzip von Domain vs. Subdomain vs. Verzeichnis. Es ist also von Vorteil, wenn du deine Mitbewerber schon ein bisschen kennst.
Wenn keine Mitbewerbervorschläge auf der rechten Seite gefunden werden, dann ist das nicht schlimm und lässt auf eine Nieschenbranche schließen oder darauf, dass deine Seite noch nicht mit vielen Keywords gefunden wird. In dem Fall solltest du trotzdem manuell Mitbewerber eintragen.

Am Anfang ist es auch ein Ansatz erst einmal alle Domains einzutragen, die dir als Mitbewerber in den Sinn kommen und erst im Nachhinein die auszusortieren, die zu groß oder zu klein sind. So bekommst du relativ schnell einen guten Überblick über deine Branche und die Größen der einzelnen Player.

MERKE: Aber Vorsicht, nicht jede Seite eignet sich als Mitbewerber. Wenn du zum Beispiel Wikipedia bei den Vorschlägen siehst, dann heißt das nicht, dass du mit Wikipedia im Konkurrenzkampf stehst. Es bedeutet, dass die Wikipedia über viele Keywords gefunden wird, wie du auch. Das heißt, dass auch hier der Menschenverstand eine wichtige Rolle spielt und nicht abgeschaltet werden sollte.

Screenshot: Mitbewerber identifizieren

5. Prüfung und Alerts

Jetzt hast du alle Daten für dein Projekt hinterlegt. Wenn du möchtest, kannst du an dieser Stelle eine Onpage Analyse starten, die die technische Umsetzung deiner Seite genau unter die Lupe nimmt.

SEO TippWir empfehlen, schon jetzt eine Onpage Analyse zu starten. Schließlich ist auch die technische Optimierung deiner Seite essentiell für langfristigen SEO-Erfolg. Je nach Größe der Domain kann die Analys etwas Zeit in Anspruch nehmen, daher starte sie jetzt. Du brauchst dafür nichts tun, das Häkchen für die Onpage Analyse ist standardmäßig gesetzt.

Möchtest du standardmäßig alle Alerts bekommen, dann kannst du auch diesen Haken gesetzt lassen. Möchtest du die Benachrichtigungen und Alerts individuell bestimmen, dann entferne den Haken. Sobald dann das Projekt angelegt wurde, kannst du via Klick auf dein Profilbild unter Benachrichtigungen die passenden Einstellungen treffen.

Klicke dann auf „Projekt Speichern“, damit das Projekt angelegt wird und, um den Projekt Wizard zu beenden